Meine Rasse:             Zwerg Holländer Haubenhühner

 



Extravagante Vollhaubenhühner mit Eleganz und Klasse


Typ: Landhuhn mit voller Rundhaube

Bruteimindestgewicht: 35 g

Wesen: ruhig, teilweise etwas schreckhaft
Ringgröße: Hahn 11, Henne 13
Farbschläge: Weißhauben schwarz, Weißhauben weiß, Weißhauben blau-gesäumt, Weißhauben gesperbert, Weißhauben schwarz-weißgescheckt, Schwarzhauben weiß



Gefährdet: Leider gibt es nur noch wenige Züchter, die sich der Zucht und Erhaltung der Hühnerrasse Holländer Haubenhühner widmen.

 


Die Holländer Haubenhühner sind eine alte Hühnerrasse mit Ursprung in den Niederlanden. Bereits im 15. Jahrhundert soll es diese Zierhuhnrasse gegeben haben, allerdings war ihr Erscheinungsbild zu dieser Zeit noch nicht so elegant anzuschauen wie heute. Wegen ihres extravaganten Äußern wurden sie gerne von altniederländischen Meistern auf Gemälden gezeigt. Als eine der ersten erhaltenen Darstellungen gilt laut Bruno Düringen die bildliche Darstellung des holländischen Tiermalers Jan Monckhorst aus dem Jahre 1657.

Über die genaue Abstammung dieser alten Hühnerrassen kann man lediglich Vermutungen anstellen. Es wird allgemein angenommen, dass die Holländer Haubenhühner von Nachfahren der russischen Urhaubenhühner, den „Pawlowa“ abstammen.

 

Holländer Haubenhühner sind sehr attraktive Zierhühner, die anstatt eines Kammes eine auffällige Federhaube tragen. Bei dieser Rasse steht die Schönheit an erster Stelle. Form und ebenso die verschiedenen anerkannten Farbschläge sind einfach ein Fest für die Augen. Sie sind keine Hochleistungslegehühner, doch zu ihrem wirklich außergewöhnlichen Erscheinungsbild legen sie doch noch 100 Eier im Jahr. Für den eigenen Hausgebrauch durchaus ausreichend.

Holländer Haubenhühner sind ein wertvolles Kulturgut und es lohnt sich diese Hühnerrasse näher anzuschauen.


Die aktuelle Saison 2018 bei meinen Hühnern

Stand 27.06.2018:

Die Küken sind jetzt 8 Wochen alt, am WE werden sie umziehen in den Hühnerstall mit angebauter Voliere. Auch die Glucke mit ihrem einzigen Küken wird dort untergebracht. Das Futter wird mehr und mehr auf Körner umgestellt und zur Unterstützung gibt es ordentlich Eiweiß über hartgekochte Eier und etwas Katzenfutter. Die erste Impfung über das Trinkwasser haben sie bereits hinter sich.

Stand 18.05.2018:

Die Küken sind jetzt fast 3 Wochen alt, befinden sich im Kükenheim und erfreuen sich bester Gesundheit. Die Kleinen sind so agil, das es schwierig ist die Türe zu öffnen ohne das einem direkt alles entgegenspringt. Besonders beim Anblick von geriebenen Möhren rasten die Kleinen komplett aus.  Ab sofort wird das Futter vom Kükenstarter etwas umgestellt um langsam an Körner oder Pallets zu gewöhnen. Zu Trinken gibt es neben klarem Wasser auch immer Kamillentee.

Stand 1.05.2018:

Am letzten Wochende war es endlich soweit. Der Schlupft der Küken begann am Samstag / 28.04.18 gut 1 Tag früher als erwartet. Da ich in diesem Jahr die Bruttemperatur auf 37,5°C gesenkt hatte um zu testen wie sich die etwas niedrigere Temp. auf die Entwicklung von Hähnen auswirkt, ( Letztes Jahr im Schnitt um 0,5°C zu hoch= 80% Hähne ) hatte ich auch mit einer Verschiebung des Schlupfes nach Hinten gerechnet. Das letzte Küken ist dann am 30.04. geschlüpft. Auffällig war das die Schwarzhaubenküken alle einen Tag später kamen.

8.April 2018: Mit Abgabe der Zuchthähne  wurde auch das Sammeln der Bruteier beendet und der Brüter befüllt und gestartet. Die Zucht 2018 läuft. Schlupftermin müsste der 29.04. sein.

Januar: Planung für die Zucht 2018

 

Nachdem alle überschüssigen Tiere abgegeben wurden, sind für die neue Saison lediglich die Zuchttiere im Stall. Die verbliebenen Hühner die recht ausgeglichen und ruhig sind teilen sich wie folgt auf:

1 Stamm Zwergholländer Weißhauben, schwarz: 1,4

1 Stamm Zwergholländer Schwarzhauben, weiß: 1,4

Die Aufgabe der Naturbrut wird von 2 weißen Zwergseidenhennen übernommen.

Die Stämme werden Mitte Januar getrennt um Fremdbefruchtung auszuschließen. Ab der letzten Februarwoche werden die Bruteier der Schwarzhauben gesammelt um sie vor Beginn meiner Hauptbrut einem Zuchtfreund aus dem SSV zu schicken. So sehe ich auch wie gut der Hahn befruchtet und kann meine Hauptbrut auf ein Minimum an Bruteier reduzieren. Eingelegt in die Brutmaschiene wird dann bei mir erst am 10. April.

Die beiden Seidis bekommen ihre Bruteier möglichst Zeitgleich untergelegt. Hoffe sie tun mir den Gefallen und glucken dann auch.

 

Umbau der Schumacher-Brutmaschiene

Nach der katastophalen Ausbeute im letzten Jahr habe ich den Brüter komplett zerlegt, gereinigt und die Temperatursteuerung ausgetauscht. Hierzu wurde eine neues 2-fach Äthermembranthermostat bei Heka gekauft und gegen das alte getauscht. Der Probelauf über 1 Woche zeigte Temperaturschwankungen von ca. 0,5 -0,8°C. Hoffe damit kann man klarkommen und schadet den Kükis nicht.